SPORT TO THE PEOPLE

Bericht Gigathlon-Team "BigFive"

Vorbereitungen - Laufanalyse und Brillen - Intersport Schumacher Langenthal

Das Gigathlon-Team "BigFive" kam über den gemeinsamen Arbeitgeber zu Stande, vier der fünf Athleten arbeiten bei der aen. Die Schwimmerin wurde herzlich willkommen geheissen und vervollständigte so das Team. 

Gemeinsam wurden die Vorbereitungen in Angriff genommen, Sponsoren wurden gesucht und auch gefunden! 

Der gemeinsame Besuch im Intersport Schumacher in Langenthal wurde freudig erwartet. Die Laufschuhe und Sportbrillen kamen super zum Einsatz!

Das "BigFive"-Gigathlonteam setzte sich wie folgt zusammen: Die Berglaufstrecke nahm Peter Lauber in Angriff, Isabel Waldmeister übernahm die Schwimmstrecke, die Läuferin des Teams heisst Manuela Fäh, Urs Rupp absolvierte die Mountainbike-Strecke und Tobias fuhr die Velostrecke.

Reise nach Arosa - Massagepraxis durch-atmen

Nachdem alle im Team-Bus ihren Platz gefunden hatten, ging es auf einen kleinen Zwischenstopp in Rupperswil zu Véronique von Arx. Vielen Dank für die feinen Cantucci - perfekter Energiespender für zwischendurch! Die Massagen hatten wir vorgängig bereits genossen.

Reibungslos erreichten wir Arosa und unser Hotel inmitten des Geschehens.

Prolog und Gigathlon-Champs

Material abladen und los ging die Entdeckungstour im Gigathlon-Champs. Check-In und erstes Erkunden des morgigen Startraums für unseren Bergläufer, Peter Lauber.

Mit de "Znacht-Box" ging es aus dem Sport- und Kongresszentrum an den See. Hier hatten die Single- und Couple-Athleten bereits ihren ersten Einsatz mit dem Swim-Run-Prolog. Das drufte man natürlich nicht verpassen.

Samstag, 1. Tag des Gigathlons

Nach einer kurzen Nacht hiess es für den ersten BigFive-Sportler, Peter Lauber, die erste Laufstrecke zu absolvieren

In Davos erwartete die Schwimmerin Isabel Waldmeister den Bergläufer. Da die Zeit neutralisiert war, blieb auch noch die Zeit für ein Wechselzonen-Selfie! Weiter ging es für die Schwimmerin auf den Eingewöhnungsparcours wegen der kalten Wassertemperatur und schon wurden die ersten 1.5 km geschwommen.

Durchgefrohren übergab Isabel Waldmeister den Zeitmess-Chip ab due Läuferin Manuela Fäh. Und los ging es: die ersten Kilometer gingen happig aufwärts in der heissen Davoser Bergsonne. Mit dem Erreichen der Schatzalp-bahn war auch schon der höchste Punkt der Strecke erreicht und das schöne Panorama konnte kurz genossen werden, bevor es wieder rasant hinunter ins Dorf ging, vorbei an Promenade, Eisstadion, Kurgarten, Kongresszentrum, Bolgen Plaza, hinauf in den Mattenwald und zurück zur Wechselzone wo die Schwimmerin erneut auf ihren Einsatz wartete.

Isabel  Waldmeister absolvierte nochmals die selbe Strecke wie schon früher an diesem Tag. Noch immer war der See eher kühl, doch das schadete der Motivation in keinerlei Hinsicht!

Pünktlich um 12.00 nahm Tobias Mohrmann, unser Gümmeler, den Chip entgegen. Rasant, dem Teamtier *Adler* entsprechend, ging die Abfahrt los Richtung Tiefencastel. Bremsen, links abbiegen (bei 37.5°C leicht kochen lassen) die Albulapassstrasse hoch. Abkühlen bis La-Punt, anschliessend gemütlich und neutralisiert durchs Engadin bis nach Susch. Etwas engagierter ging es fann den Flüela hinauf, man will ja die viel diskutierten sechs Stunden Gesamtzeit einhalten ;-).

Wieder in der Wechselzone angekommen, übergab Tobias Mohrmann den Zeitmesschip an Urs Rupp. Für den Mountainbiker ging es nun endlich auch auf die Strecke. Die ersten 800 Höhenmeter führten direkt zum Strelapass hinauf. Die anschliessende Single-Trail-Strecke hinunter ins Hauptertäli nach Langwies entschädigte den harten Aufstieg. Die nächsten 500 Höhenmeter ab Langwies nahmen ihren Anfang unter dem Langwieser RhB Viadukt und entlang der Schmalspurbahn nach Arosa. Die "Heimfahrt" von Davos nach Arosa hatte der Mountainbiker sogar schneller zurückgelegt als das restliche Team mit dem Team-Bus!

Sonntag, 2. Tag des Gigathlons

Während andere das Frühstück im Hotel genossen (Danke Piet für das Foto) hatte Tobias Mohrmann ein Déjà-vu. Bereits zum vierten Mal wird die Strecke Arosa-Chur absolviert. Endlich in der für ihn richtigen Variante, im Rennvelotrikot. Über Pavée und durch Gebäude folgte nun der 30 km lange Anstieg zurück nach Arosa. Ausgepowert, glücklich und erfreut realisierte man nun den Gigathlon absolviert zu haben und gab nochmals vollen Einsatz als Supporter der BigFive's.

Am Untersee in Arosa angekommen übergab Tobias den Zeitmesschip an  Isabel Waldmeier weiter, welche sich auf den 4°C  wärmeren See freute und die Schwimmstrecke absolvierte. Das zweimalige Ein- und wieder Aussteigen war wiederum gewöhnungsbedürftig, es war dadurch jedoch einfacher einzuschätzeen, welche Distanz man noch zurücklegen musste bis ins vorläufige Ziel.

In der Wechselzone im Strandbad von Arosa  angekommen hiess es nun für Peter Lauber, die Mittagshitze bestmöglich die Bergrennstrecke zu durchlaufen. 

Durchgeschwitzt und pünktlich erreichte der Bergläufer das Ziel und schickte damit die Schwimmerin in ihren letzten Einsatz. Für sie hiess es nochmals drei Runden durch den Untersee zu schwimmen - vielleicht gab es noch einmal einen Fisch zu sehen?

Nicht unglücklich, heute nicht als Letzter zu starten, schwang sich der Mountainbiker Urs Rupp nach der Zeitmesschip-Übergabe auf den Sattel. Es galt das Weisshorn zu umrunden! Die ersten 800 Höhenmeter zur Hörnlihütte zehrten im Schlussdrittel an jeder Muskelfaser, umso schöner war dann die schönen Single-Trails über die Bäche und verblockte Wanderwege hinunter zum Abzweiger der Ochsenalp. Nochmals 500 Höhenmeter steil hinauf zum Verpflegungsposten und dann auf flowigen Single-Trails und Forstwegen nach Arosa in die Wechselzone zurück.

Mit der Ankunft in der Wechselzone schickte der Mountainbiker nun auch Manuela Fäh, die Läuferin auf ihre Strecke. Heute hiess es für die Läuferin warten, warten und nochmals warten, bis alle anderen BigFive-Gigathleten ihre Strecken absolviert haben. Doch dann ging es endlich los - und dank den perfekt sitzenden Laufschuhen von Intersport Schumacher in Langenthal, ohne Nachwehen vom Vortag. Auf der heutigen Strecke zeigte sich erneut die Schönheit von Arosas Seen, Wälder, Bergen und Flüssen auf Singletrails, Kieswegen und mosigen Waldpfaden.

 

Der emotionaler Zieleinlauf - einfach unvergesslich

Auch heute mussten wieder einige Höhenmeter überwunden, viele Runden im See geschwommen werden und auch die Hitze machte das Ganze nicht leichter. Doch der emotionale Zieleinlauf mit dem gesamten Team war ein unvergesslicher Moment! Auf dem letzten Abschnitt der Laufstrecke stiess das restliche Team zu Manuela Fäh dazu und durchlief gemeinsam das Ziel!

22 Stunden waren wir gemeinsam unterwegs!! Es hat uns sportlich an unsere Grenzen gebracht und wir konnten über uns hinauswachsen. Vielen Dank für die Unterstützung!

Schumacher Sport gratuliert dem BigFive-Gigathlonteam ganz herzlich zu ihrem Erfolg! Super gemacht!

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